Overview: Musical Instruments and Sound Characteristics of the Punjab

Bhangra ist eng mit Baisakhi verbunden, dem Erntefest der Punjabi, und in erster Linie ein Tanz der Männer.1,2,3 Er wird rhythmisch begleitet von der Dhol, einer großen Trommel mit zwei Fellen, die vor dem Bauch getragen und mit zwei Stöcken gespielt wird. Die Bhangra-Rhythmen sind eingängig und mitreißend und finden sich auch häufig bei moderner (anglo-)indischer Popmusik. Bhangra ist ein fröhlicher, temperamentvoller Tanz mit meist erhobenen Armen, rhythmischen Schulterakzenten von oben nach unten, erdigen Schritten und Sprüngen (Bild 1). Geübte Bhangra-Gruppen fügen noch Formations- und Akrobatikelemente hinzu, bei denen zum Beispiel ein Tänzer auf die Schultern eines anderen klettert.

 

video

Giddha ist der Tanz der Frauen, der von Hochzeiten und anderen Familienfeiern nicht wegzudenken ist. Die Teilnehmenden bilden einen Kreis (einen Halbkreis bei Vorführungen) und eine von ihnen beginnt einen Sprechgesang, Boli genannt. Die Texte dieser Bolia (pl.) sind meist von humorvoller oder spöttischer Natur und können sich auf vielfältige Themen, wie das Familienleben, die Gesellschaft oder politische Ereignisse beziehen.1,2,3 So ist es bei Hochzeiten sehr beliebt, die Beziehungen der jungen Ehefrau zu ihrem Mann, ihren Schwiegereltern und ihren Schwagern und Schwägerinnen auf die Schippe zu nehmen, die künftig ihr Leben bestimmen. Manchmal nimmt dieser Auftakt zum Tanz auch die Form eines Sketches an, der von zwei oder mehr der teilnehmenden Frauen dargestellt wird. Der letzte Vers des Gesanges oder die Pointe des Sketches werden refrainartig wiederholt. Die anderen Frauen stimmen in den Gesang ein und begleiten ihn durch rhythmisches Klatschen. Die Vortragende und eine oder zwei weitere Frauen aus der Gruppe beginnen nun, in der Kreismitte zu tanzen. Die typische Tanzhaltung ist sehr weit vorgebeugt mit einem tiefen Schwerpunkt, nach vorne ausgestreckten Armen und klatschenden Händen. Beim charakteristischen Giddha-Tanzschritt stehen die Füße hintereinander - der hintere ist flach und belastet, der vordere leicht angestellt. Das Gewicht wird nur kurz verlagert, um den hinteren Fuß versetzen zu können und das erneute Entlasten des vorderen Fußes wird von einer "wischenden" Bewegung desselben begleitet. Der Schwung für diese Bewegung kommt aus der Hüfte. Die tanzenden Frauen umkreisen sich gegenseitig mit diesem Schritt, bis sie wieder in den Kreis zurückkehren (Bilder 2, 3 und 4). Es gibt noch mehr Tanzschritte und -bewegungen, die auch eine dem Text der Bolia entsprechende Bedeutung haben können, aber der beschriebene ist sehr häufig und bildet die Basis. Da ein vollständiges Verständis dieses Tanzes das Verständnis der Bolia voraussetzt, ist Giddha für den sprachunkundigen Nicht-Punjabi leider nur eingeschränkt unterhaltsam.

 

videovideovideovideo

 

1. Slide1

 

Instrumenten-RätselQuelle der Abbildungen und Soundfiles

 

 

Top

 

 


2. Slide23

 

interviewVideo

 

 

Top

 

 


3. Slide20

 

 

 

Top

 

 


4. Slide21

 

 

 

Top

 

 


5. Slide18

 

 

 

Top

 

 


6. Slide8

 

 

 

Top

 

 


7. Slide2

 

Listen

 

 

Top

 

 


8. Slide3

 

Listen

 

 

Top

 

 


9. Slide4

 

Listen

 

 

Top

 

 


10. Slide5

 

Listen

 

 

Top

 

 


11. Slide6

 

Listen

 

 

Top

 

 


12. Slide7

 

Listen

 

 

Top

 

 


13. Slide9

 

Listen

 

 

Top

 

 


14. Slide11

 

 

 

Top

 

 


15. Slide12

 

Listen

 

 

Top

 

 


16. Slide13

 

Listen

 

 

Top

 

 


17. Slide14

 

Listen

 

 

Top

 

 


18. Slide15

 

Listen

 

 

Top

 

 


19. Slide16

 

Listen

 

 

Top

 

 


20. Slide17

 

Listen

 

 

Top


21. Slide24

 

 

Top

 


22. Slide25

Sarangi-Puzzle

 

 

Top

 

 


23. Slide22

 

Bhangra-Migranten-KulturBhangra-Migranten-Kultur Bhangra-Migranten-Kultur ListenListen

 

 

 

 

 

Top

 

 


24. Slide19